Erzengel-Lieder
Texte von Antonette · Musik: Berti · AuraSite © 2026

01  Flügel aus Licht  (3:39)

Leise, wie ein Atemzug im Dunkeln
Ich hab dich nie gesehen, doch ich spür dich immer
Ein Schatten, der mich hält, wenn alles bricht
Du kommst nicht mit Worten, du kommst mit Schimmer
Flügel aus Licht, wo kein Auge sie sicht
Und wenn die Nacht mich ruft
Und wenn der Boden weicht
Halt mich, Engel, halt mich fest
Wenn die Welt mich fallen lässt
Ich bin nie allein gewesen
Du warst immer schon mein Rest
An Glauben, den ich nicht verlier
Flügel aus Licht, du bist bei mir
Manchmal war ich taub für all die leisen Zeichen
Doch du bist geblieben, ohne dass ich's sah
Jetzt öffne ich die Augen, lass die Zweifel weichen
Du warst die ganze Zeit schon da
Halt mich, Engel, halt mich fest
Wenn die Welt mich fallen lässt
Ich bin nie allein gewesen
Du warst immer schon mein Rest
An Glauben, den ich nicht verlier
Flügel aus Licht, du bist bei mir
Kein Sturm ist zu groß
Kein Fall ist zu tief
Du trägst mich nach Haus
Wo die Liebe mich rief
Halt mich, Engel, halt mich fest
Ich bin nie allein gewesen
Flügel aus Licht, du bist bei mir

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02  Michaels Schwert  (3:43)

Trommeln, ganz fern, wie ein Herzschlag
Ich hab so lang gekämpft mit Ketten, die ich selbst geschmiedet
Doch heute Nacht steh ich im Sturm, und bin nicht mehr besiegt
Ein Schwert aus Feuer teilt die Dunkelheit
Michael steht neben mir, bereit
Kein Zweifel mehr, kein Zittern mehr
Ich hebe meinen Blick
Ich fürchte mich nicht länger
Denn dein Schwert ist auch mein Licht
Michael, mein Erzengel
Ich falle heute nicht
Durch jedes Feuer, jeden Krieg
Ich weiß, an deiner Seite sieg ich
Die Angst war mal mein Käfig, jetzt ist sie nur noch Staub
Ich trag dein Zeichen in mir, unsichtbar und laut
Kein Schatten hält mich mehr gefangen
Ich bin erwacht, ich bin angekommen
Ich fürchte mich nicht länger
Denn dein Schwert ist auch mein Licht
Michael, mein Erzengel
Ich falle heute nicht
Durch jedes Feuer, jeden Krieg
Ich weiß, an deiner Seite sieg ich
Erheb dich, sagt die Stimme
Du warst nie allein
Das Feuer, das dich prüfte
War das Feuer, das dich befreit'
Ich fürchte mich nicht länger
Ich falle heute nicht

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03  Raphaels Hände  (3:14)

Ein Summen wie Bienen im Sommerlicht
Da wo es wehtut, wo ich mich versteckt hab
Legst du deine Hände, ganz ohne Wort
Kein Urteil, kein Drängen, nur Wärme, die bleibt
Du heilst nicht die Wunde – du hebst sie ins Licht
Und was ich für kaputt hielt
Wird langsam wieder heil
Raphael, leg deine Hände auf mein Herz
Nimm den alten, tiefen Schmerz
Ich muss nicht mehr stark sein, ich darf jetzt weich sein
Deine Hände machen mich wieder rein
Ich glaube wieder, dass ich heil sein kann
Raphael, du rührst mich an
Jahre hab ich Narben für Rüstung gehalten
Heute leg ich sie ab, ganz ohne Scham
Du zeigst mir, dass Heilung kein Kampf sein muss
Nur ein Nachhausekommen, sanft und lahm
Raphael, leg deine Hände auf mein Herz
Nimm den alten, tiefen Schmerz
Ich muss nicht mehr stark sein, ich darf jetzt weich sein
Deine Hände machen mich wieder rein
Ich glaube wieder, dass ich heil sein kann
Raphael, du rührst mich an
Grün ist das Licht, das du bringst
Grün wie ein Feld nach dem Regen
Ich atme aus, ich atme ein
Ich darf jetzt einfach nur sein
Raphael... du rührst mich an

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04  Gabriels Botschaft  (3:30)

Wie ein Flüstern, das man erst beim zweiten Mal versteht
Ich hab so viele Stimmen, die mir sagen, wer ich bin
Zu laut, zu leise, nie genau der Sinn
Doch eine Stimme trägt kein Urteil, keine Last
Sie kommt wie Klarheit, wenn ich sie fast schon vergaß
Gabriel, sprich noch einmal
Ich will die Wahrheit hören
Bring mir die Botschaft, sag mir, wer ich bin
Jenseits der Zweifel, jenseits vom Beginn
Deine Stimme trägt weiter als jeder Sturm
Gabriel, führ mich zu mir selbst zurück
Ich hör dich jetzt, ich hör dich klar
Die Wahrheit war die ganze Zeit schon wahr
Ich muss nicht mehr raten, nicht mehr suchen im Nebel
Du legst die Worte still in meine Hand
Kein Blatt, kein Buch, nur ein Wissen, das bleibt
Ich kenn jetzt meinen Weg, ich kenn meinen Stand
Bring mir die Botschaft, sag mir, wer ich bin
Jenseits der Zweifel, jenseits vom Beginn
Deine Stimme trägt weiter als jeder Sturm
Gabriel, führ mich zu mir selbst zurück
Ich hör dich jetzt, ich hör dich klar
Die Wahrheit war die ganze Zeit schon wahr
Kein Zufall, keine Stille
Nur ein Ruf, der mich erreicht
Ich öffne meine Hände
Und die Antwort wird ganz leicht
Ich hör dich jetzt... ich hör dich klar

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05  Kleines Engelskind  (3:24)

Eine Spieluhr, die langsam anläuft
Schlaf jetzt ein, mein kleiner Schatz
Über dir wacht ein sanfter Platz
Wo die Sterne sich zu dir neigen
Und dir ihre Namen zeigen
Kein Monster kommt heut Nacht vorbei
Denn Engel halten hier die Reih
Schlaf, mein Engelskind, schlaf ein
Ich lass dich niemals ganz allein
Auch wenn die Welt mal dunkel scheint
Ein Licht bleibt immer, das mit dir weint und lacht
Schlaf, mein Engelskind, schlaf sacht
Du bist geliebt, in jeder Nacht
Und wenn du morgen früh erwachst
Trägst du ein Leuchten, unbewacht
Ein Stück vom Himmel, ganz für dich
Das dich beschützt, das bist nur du und ich
Schlaf, mein Engelskind, schlaf ein
Ich lass dich niemals ganz allein
Auch wenn die Welt mal dunkel scheint
Ein Licht bleibt immer, das mit dir weint und lacht
Schlaf, mein Engelskind, schlaf sacht
Du bist geliebt, in jeder Nacht
Kleine Hand in großer Hand
Kleines Herz, schon fest verwandt
Mit dem Licht, das nie vergeht
Schlaf, mein Engelskind... schlaf sacht

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06  Licht durch meine Hände  (3:19)

Ein tiefer Atemzug, dann setzt der Puls ein
Ich leg die Hände auf, und still wird alles Laute
Kein Zauber, den ich mache – nur ein Kanal, dem ich vertraute
Es fließt durch mich hindurch, nicht aus mir raus
Ich bin die Tür, ich bin das offne Haus
Und was durch mich hindurchgeht
Heilt auch mich dabei
Licht durch meine Hände, Liebe durch mein Herz
Ich trag es weiter, jeden Schmerz
Ich bin nur der Kanal, nicht die Quelle
Und doch wird jede Nacht ein bisschen heller
Licht durch meine Hände, still und wahr
Ich gebe weiter, was ich selber war
Ich hab gelernt zu geben, ohne mich zu verlieren
Ich hab gelernt zu fühlen, ohne mich zu verirren
Jede Hand, die ich berühr, berührt auch mich zurück
Das ist die Gabe, das ist mein Stück Glück
Licht durch meine Hände, Liebe durch mein Herz
Ich trag es weiter, jeden Schmerz
Ich bin nur der Kanal, nicht die Quelle
Und doch wird jede Nacht ein bisschen heller
Licht durch meine Hände, still und wahr
Ich gebe weiter, was ich selber war
Von Herz zu Herz, von Hand zu Hand
Ein Feuer, das nie ganz verbrannt
Es war schon immer da in mir
Ich mach nur auf die Tür
Licht durch meine Hände... still und wahr

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07  Wächter der Sterne  (3:34)

Ferne Chöre, wie Sternenlicht, das gerade erst ankommt
Millionen Lichtjahre, und doch so nah
Ihr wacht seit Anbeginn, seit alles war
Kein Sturm auf dieser Erde bleibt euch fremd
Ihr tragt die Namen derer, die man kennt
Schau nach oben, wenn du zweifelst
Sie sind niemals fortgegangen
Wächter der Sterne, wacht über mir
Auch wenn ich euch nicht seh, ich fühl es hier
Jedes Licht am Himmelszelt
Ist ein Auge, das mich hält
Ich bin klein, doch nie allein
Wächter der Sterne, lasst mich euer sein
Die Menschen, die ich liebte, tragen jetzt ein Licht
Vielleicht seid ihr es, die durch die Sterne sprecht
Ich schau hinauf und weiß, ihr seid nicht fort
Nur umgezogen an den ewgen Ort
Wächter der Sterne, wacht über mir
Auch wenn ich euch nicht seh, ich fühl es hier
Jedes Licht am Himmelszelt
Ist ein Auge, das mich hält
Ich bin klein, doch nie allein
Wächter der Sterne, lasst mich euer sein
Wenn ich einst selbst zum Licht werd
Wach ich weiter über meine Welt
Ein Kreis, der niemals bricht
Nur Liebe, die ins Ewige spricht
Wächter der Sterne... lasst mich euer sein

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08  Trag mich, wenn ich weine  (3:26)

Ein einzelnes Klavier, ganz allein
Ich hab geglaubt, der Schmerz macht mich für immer stumm
Ich hab geglaubt, ich trag die Leere ganz allein herum
Doch in der tiefsten Nacht, wo niemand mich mehr sieht
Spür ich, wie etwas Sanftes durch die Dunkelheit zieht
Kein Wort ist nötig, keine Antwort auf mein Warum
Nur eine Gegenwart, die bleibt, wenn alles schweigt herum
Trag mich, wenn ich weine, halt mich, wenn ich brech
Ich muss nicht stark sein, ich muss nicht funktionier'n, ich muss nur ehrlich sein
Trag mich durch die Wellen, die ich nicht mehr steuern kann
Ich weiß, du lässt mich nicht allein untergehn
Trag mich, Engel, bis ich wieder stehn kann
Und langsam, ganz langsam, wird der Sturm zur Stille
Ich fühl noch immer Trauer, doch sie ist nicht mehr mein Gefängnis
Ich trag sie jetzt wie einen Mantel, nicht wie eine Kette
Ich lebe weiter, und ich lieb noch, wo ich verlor
Trag mich, wenn ich weine, halt mich, wenn ich brech
Ich muss nicht stark sein, ich muss nicht funktionier'n, ich muss nur ehrlich sein
Trag mich durch die Wellen, die ich nicht mehr steuern kann
Ich weiß, du lässt mich nicht allein untergehn
Trag mich, Engel, bis ich wieder stehn kann
Ich werde wieder stehen
Nicht weil der Schmerz verging
Sondern weil du bei mir bliebst
Bei jedem Schritt, den ich hier ging
Trag mich, wenn ich weine... bis ich wieder stehn kann

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09  Erster Schritt ins Licht  (3:39)

Ein Herzschlag, langsam lauter werdend
Ich hab so lang am alten Ufer gestanden
Angst vor dem Wasser, Angst, mich zu verlieren
Doch heute leg ich meine Zweifel ab
Ein Engel reicht die Hand, führt mich hinaus
Der erste Schritt ist nie der leichte
Doch er ist der, der alles dreht
Ich geh jetzt los, ins Ungewisse
Ich trag kein Gestern mehr wie eine Last
Ein Engel geht direkt an meiner Seite
Ich hab die Angst, doch ich mach trotzdem den Schritt
Erster Schritt ins Licht, ich fürchte mich, und geh doch mit
Erster Schritt ins Licht – das bin jetzt ich
Die Zweifel werden leiser mit jedem Meter
Ich seh das alte Ich am Ufer stehen bleiben
Ich wink zurück, doch ich schau nach vorn
Ich bin geboren für dies neue Land
Ich geh jetzt los, ins Ungewisse
Ich trag kein Gestern mehr wie eine Last
Ein Engel geht direkt an meiner Seite
Ich hab die Angst, doch ich mach trotzdem den Schritt
Erster Schritt ins Licht, ich fürchte mich, und geh doch mit
Erster Schritt ins Licht – das bin jetzt ich
Kein Weg ist schon zu Ende
Bevor er richtig anfängt
Ich halte deine Hand
Ich weiß jetzt, wer mich trägt
Erster Schritt ins Licht, ich fürchte mich, und geh doch mit
Erster Schritt ins Licht – das bin jetzt ich

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10  Heimkehr  (3:34)

Weit entfernte Stimmen, wie ein Willkommen
Ich bin so lang gegangen, durch so viele Türen
Hab Namen abgelegt und mich selbst oft verloren
Doch jetzt, am Ende aller Wege, seh ich klar
Ein Licht, das wartet, seit ich Kind war
Kein Weg war je vergebens
Jeder Schritt führt hierher
Ich komm nach Hause, endlich komm ich an
Wo jede Liebe, die ich gab, mich wieder finden kann
Die Engel öffnen weit die Tür
Sie sagen: du warst immer schon bei mir
Ich komm nach Hause, ich leg die Last jetzt ab
Ich bin am Ziel, ich bin, was ich immer war
Kein Abschied, den ich fürchte, ist wirklich ganz für immer
Nur ein Übergang ins allergrößte Zimmer
Wo alle warten, die ich je geliebt
Wo Licht die letzte, sanfte Antwort gibt
Ich komm nach Hause, endlich komm ich an
Wo jede Liebe, die ich gab, mich wieder finden kann
Die Engel öffnen weit die Tür
Sie sagen: du warst immer schon bei mir
Ich komm nach Hause, ich leg die Last jetzt ab
Ich bin am Ziel, ich bin, was ich immer war
Kein Ende, nur ein Kreis
Der sich zurück zum Anfang dreht
Ich war das Licht die ganze Zeit
Ich hab's nur erst jetzt verstanden
Ich komm nach Hause... ich bin, was ich immer war

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Texte: Antonette.
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